Produktverantwortung

Produktverantwortung heißt, Erzeugnisse möglichst so zu gestalten, dass das Entstehen von Abfällen vermindert wird und die nach ihrem Gebrauch entstehenden Abfälle umweltverträglich verwertet und beseitigt werden.

Nach dem Verursacherprinzip tragen Hersteller und diejenigen, die Produkte in den Verkehr bringen oder importieren, die umfassende Entsorgungsverantwortung für deren umweltgerechte Verwertung und Beseitigung.

Die abfallrechtlichen Grundlagen sind im dritten Teil des Kreislaufwirtschaftsgesetzes formuliert. Es werden die Ziele verfolgt, Ressourcen zu schonen, das Aufkommen der zu entsorgenden Abfälle zu verringern und damit die öffentliche Entsorgung zu entlasten.

Regelungen zur Konkretisierung für spezielle Abfallarten finden Sie beispielsweise in den folgenden abfallrechtlichen Vorschriften:

ElektroG für das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltgerechte Entsorgung von Elektro- und Elektronikaltgeräten
- Informationen zu schädlichen Inhaltsstoffen hier
- Informationen des BMUB zur Novelle ElektroG hier
- Initiative zur nachhaltigen Verbesserung der Sammelquoten für Elektroaltgeräte, Batterien und Akkus (hier)

BattG für das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltgerechte Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren (Gemeinsames Rücknahmesystem für Batterien)

VerpackV über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen 

AltfahrzeugV über die Überlassung, Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von Altfahrzeugen

Informationen des Landesamtes für Umweltschutz

Ebenfalls in diesen abfallrechtliche Vorschriften geregelt sind produktbezogene Anforderungen zur Marktüberwachung.