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EU-Schulobst- und -gemüseprogramm: Anträge für das Schuljahr 2016/2017 ab sofort möglich

Die Anträge auf Teilnahme am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm im Schuljahr 2016/2017 in Sachsen-Anhalt können ab sofort gestellt werden. Schulen und Kindertagesstätten  können wählen, ob sie ein Schuljahr lang konventionell oder ökologisch erzeugtes Obst und Gemüse erhalten möchten. Dies müssen sie zur Antragstellung mit ihrem Schulobst- und -gemüselieferanten vereinbaren. Bei der Lieferung von Bio-Obst und -Gemüse muss der Lieferant entsprechend zugelassen sein.

Schulobstlieferanten erhalten ab dem kommenden Schuljahr für konventionell und ökologisch erzeugtes Obst und Gemüse erstmals eine unterschiedliche Erstattung. Statt bisher einheitlich 37 Cent erhalten die Lieferanten für eine Portion (Neu: mind. 100 g) konventionell erzeugtes Obst und Gemüse 32 Cent und für Bio-Produkte 41 Cent je Kind.

Im neuen Schuljahr werden die Mittel erneut regional aufgeteilt. So können alle Regionen in Sachsen-Anhalt erreicht werden. Eine wiederholte Beteiligung von Einrichtungen am Programm ist möglich. KiTas und Schulen die im laufenden Schuljahr teilnehmen, müssen jedoch ein Jahr aussetzen.

Die Bewilligung der Teilnahme am Programm erfolgt unter Berücksichtigung der regionalen Aufteilung nach dem Datum des Einganges der vollständigen Antragsunterlagen im Original.

Bei der Versorgung an drei Tagen pro Woche mit Schulobst- und -gemüse bleibt es. Wie bisher müssen Schule oder KiTa und deren Träger mit dem Lieferanten eine Vereinbarung über Liefersortiment und Konditionen treffen. Erst dann kann der Teilnahmeantrag gestellt werden. Der Schulobstlieferant muss im Vorfeld schon über eine Zulassung als Schulobstlieferant verfügen.

Formulare zum neuen Antragsverfahren finden Sie hier… oder sind beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd in Weißenfels erhältlich.