Hochwasserschutz

Aufnahme vom Hochwasser 2002 in Sachsen-Anhalt

Katastrophen wie das Hochwasser im Juni 2013 erinnern uns daran, dass wir Naturereignisse nicht beliebig kontrollieren können. Hochwasser sind Teil des natürlichen Wasserkreislaufes und begünstigen eine heterogene, natürliche Gewässerstruktur. Die Natur kennt keine Hochwasserschäden. Durch Eingriffe des Menschen wurden das Gewässer und die Flussaue verändert und einer zunehmenden wirtschaftlichen Nutzung unterworfen. So erhöhten sich Hochwasserrisiko und Hochwasserschadenspotential gleichzeitig.

Moderner Hochwasserschutz basiert auf der Analyse des Hochwasserrisikos und des Hochwasserschadenpotentials und zielt auf die Minderung von Schäden.

Auch nach längen Zeiträumen ohne Hochwasser gilt:

Nach der Flut ist vor der Flut.

Aktuelles

10.600 Hektar für den Hochwasserschutz

Titelseite Umsetzungskonzept Polderdeiche

In Sachsen-Anhalt bieten sich primär 23 Standorte für die Anlage von Poldern und Deichrückverlegungen an. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens sagte am Dienstag, 23.02.2016, diese Standorte hätten sich nach einer Prüfung von 42 möglichen Standorten als Flächen herausgestellt, die eine sehr gute Retentionswirkung und ein gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis aufwiesen. Sie sind daher als Priorität-1-Standorte ausgewiesen und haben insgesamt eine Größe von 10.620 Hektar.

Pressemitteilung >>>
Kurzfassung der Polderdeichstudie >>>
Übersichtskarte zu allen potenziellen Maßnahmestandorten und deren Prioritätensetzung >>>
Übersichtskarten zu potenziellen Maßnahmen an Elbe, Saale, Mulde und Weißer Elster >>>

Veröffentlichung der Hochwasserrisikomanagementpläne der Flussgebietsgemeinschaften Elbe und Weser

Hintergrunddokument zu den Hochwasserrisikomanagementplänen
Bild vom Deckblatt des Hintergrunddokuments (Quelle: MLU)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Flussgebietsgemeinschaften Elbe und Weser haben gemäß § 75 WHG in Verbindung mit Artikel 7 der Richtlinie 2007/60/EG (Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie) ihre Hochwasserrisikomanagementpläne zum 22.12.2015 fertiggestellt. Die Bekanntmachung ist am 15.12.2015 im Amtsblatt Nr. 12 des Landesverwaltungsamtes erfolgt.

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Überarbeitung der Hochwasserschutzkonzeption des Landes Sachsen-Anhalt bis 2020 abgeschlossen

Deckblatt der Hochwasserschutzkonzeption
Bild vom Deckblatt der Hochwasserschutzkonzeption (Quelle: MLU)

Nach dem Extremhochwasser im Juni 2013 war es notwendig, die Hochwasserschutzkonzeption des Landes Sachsen-Anhalt bis 2020 aus dem Jahr 2010 zu überarbeiten. Die Hochwasserschutzkonzeption des Landes Sachsen-Anhalt bis 2020 zeigt nicht nur den seit 2002 erreichten Stand bei der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Sachsen-Anhalt auf, sondern insbesondere, wie die gesetzten Ziele im Hochwasserrisikomanagement, im technischen Hochwasserschutz sowie in der Hochwasservorsorge in Sachsen-Anhalt bis 2020 erreicht werden können.

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