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Sonnige Zeiten für die Sonnenenergie

PV-Bestandsanlagen: Nicht die Eintragung im Marktstammdatenregister vergessen! Registrierungsfrist für Bestandsanlagen bis zum 30. September 2021 verlängert

Viele Sachsen-Anhalter beteiligen sich schon seit vielen Jahren mit ihrer PV-Anlage an der Energiewende. Für sie läuft demnächst eine wichtige Übergangsfrist aus. Seit Januar 2019 gibt es mit dem bei der Bundesnetzagentur geführten Marktstammdatenregister, kurz MaStR, eine neue Datenbank für alle Energieanlagen. An den Eintrag im MaStR ist auch die Auszahlung der Förderung für die Photovoltaikanlagen gebunden. Bis zum 31. Januar 2021 sollten alle vor Januar 2019 bestehenden Anlagen neu registriert sein, ansonsten wird bis zur Registrierung die Zahlung der Einspeiseförderung eingestellt. Deutschlandweit sind über einhunderttausend Einheiten und Anlagen noch nicht registriert. Im Lichte dieser Entwicklung wurde die Registrierungsfrist für Bestandsanlagen, die vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen wurden, bis zum 30. September 2021 verlängert. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt erinnert an die erforderliche Eintragung im MaStR, damit auch künftig die Förderung für den Strom aus der Sonne fließen kann. Die Registrierung ist von den Betreibern unter www.marktstammdatenregister.de selbst vorzunehmen.

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Solarenergie - Gut für das Klima, gut für den Geldbeutel

Strom aus Sonnenergie hatte in Sachsen-Anhalt im Jahr 2019 einen Anteil von fast 17 Prozent an den Erneuerbaren Energien. Rund 9,7 Prozent des verbrauchten Stroms in Sachsen-Anhalt stammten auch im Jahr 2019 aus der Solarenergie. Mit einer Stromerzeugung von 2,5 Milliarden Kilowattstunden liegt sie auf Platz drei der Stromerzeuger aus Erneuerbaren Energien, nach  der Windenergie und der Biomasse.

Die Leistung der Photovoltaik-Anlagen in Sachsen-Anhalt beträgt aktuell insgesamt 2.503 Megawatt. Mit 366,6 Megawatt wird der größte Teil der Leistung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld produziert.

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Förderung von Stromspeichern für Photovoltaik-Dachanlagen

Schritt für Schritt will das Land die Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien schaffen. Bei Photovoltaik hat Sachsen-Anhalt noch ganz viel Potential. Haus- und Wohnungsbesitzer werden beispielsweise bei der dezentralen Energieerzeugung und Energiespeicherung unterstützt. So wird die Beschaffung und Errichtung eines Stromspeichers in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage für Dächer mit bis zu 5.000 EURO gefördert.

Nach aktuellem Stand, werden durch das Förderprogramm bis Ende 2021 voraussichtlich etwa 430 Energiespeicher mit einer Gesamtkapazität von über 3.000 kWh und ebenso viele Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 3.700 kWp errichtet worden sein.

Grundlagen für die Förderung sind die Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Stromspeichern für Photovoltaik-Dachanlagen (Speicherförderprogramm) vom 25.09.2019. Antragsberechtigt sind Privatpersonen und Unternehmen sowie Teilnehmende an Mieterstrommodellen.

Eine Förderung des Speichersystems gibt es nur dann, wenn gleichzeitig eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen oder die Leistung einer bestehenden Photovoltaikdachanlage mindestens verdoppelt wird. Die Photovoltaikanlage selbst ist nicht Bestandteil des Förderprogramms.

Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 5.000 Euro je Vorhaben. Wer zusätzlich einen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von mindestens 3,7 Kilowatt (KW) installiert, erhält einen einmaligen Bonus von bis zu 1.000 Euro.

Wichtiger Hinweis:

Das Förderbudget für die Jahre 2020 und 2021 ist auf Grund der hohen Resonanz mit den bereits vorliegenden Anträgen vollständig ausgeschöpft. Eine Antragsstellung ist nicht mehr möglich. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab.

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Referat Energiewende, Energietechnologie, Energieeffizienz

Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Dr. Martin Stötzer
Telefon: +49 391 567- 1542
Telefax: +49 391 567- 1659

E-Mail: Martin.Stoetzer(at)mule.sachsen-anhalt 

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