Waldschutz in Sachsen-Anhalt

Wald in Sachsen-Anhalt - Noch nie war er so wertvoll wie heute

Vor dem Hintergrund der Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Wald dient dessen Bewahrung und dauerhafte Nutzung auch den kommenden Generationen. Die erste deutsche Forstakademie, eine private forstliche Meisterschule, wurde im Jahr 1763 durch den Harzer Oberforstmeister Hans Dietrich von Zanthier in Wernigerode gegründet und später nach Ilsenburg verlegt. Die forstliche Lehre der Nachhaltigkeit, nur so viel Holz einzuschlagen wie auch nachwächst, wurde von hier aus beispielgebend in die Welt getragen.

Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ist auch heute noch für private und öffentliche Waldbesitzer Selbstverständlichkeit. Wälder im Besitz des Landes werden alle zehn Jahre durch Forstexperten gemessen, begutachtet und für die nächsten zehn Jahre neue Pläne im Rahmen der sogenannten Forsteinrichtung aufgestellt. Mit Unterstützung der Europäischen Union und des Bundes können private Waldbesitzer und Kommunen für Ihre Waldbewirtschaftungspläne auf Antrag Fördermittel erhalten.

Neben der Forsteinrichtung ist auch der Waldschutz (auch Forstschutz genannt) Grundlage nachhaltiger Forstwirtschaft. Hierunter werden Maßnahmen zum Schutz von Wäldern und Baumbeständen vor Schäden jeglicher Art verstanden. Welche Maßnahmen zum Schutz des Waldes in Sachsen-Anhalt getroffen werden, können Sie im aktuellen Waldschutzplan Sachsen-Anhalt nachlesen.

Dokumente

Waldzustandsberichte 2007 bis 2017

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Waldschutz-Meldeportal Sachsen-Anhalt

Das Waldschutz-Meldeportal ist ein internes Instrument zur Überwachung von Waldkrankheiten und nur für angemeldete Nutzer zugänglich. Die Nutzung ist kostenlos und kann von jedem Waldbesitzer in den Partnerländern bei der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) beantragt werden.