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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,
 
viele von uns haben das Reisen in den letzten Monaten schwer vermisst. Ich gehöre dazu. Und ich bin mir sicher, dass viele von uns - wie ich - einfach dann das Beste daraus gemacht haben. In unserem wunderschönen Sachsen-Anhalt gibt es viele Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen.
 
Mit unserer Artensofortförderung tragen wir einen Anteil dazu bei, dass unser Sachsen-Anhalt in seiner Schönheit bewahrt bleibt. Aber das ist harte Arbeit. Meist wissen hier Vereine und Verbände vor Ort am besten, wo der Schuh drückt. Diese haben meist eine kleine Verwaltungsstruktur und es ist für sie zu kompliziert, an die großen europäischen Fördertöpfe heranzukommen. Zudem sind die benötigten Beträge häufig klein, die nötig sind, um Großes zu bewirken. Für dieses Problem haben wir mit der Artensofortförderung passgenaue Abhilfe geschaffen.

2017 ging es los. Durch den Koalitionsvertrag nach der Wahl 2016 wurde das Umweltsofortprogramm möglich gemacht. Einmalig in Deutschland konnte das Umweltministerium die verhandelten 10 Millionen in Sachsen-Anhalt unkompliziert in unsere Umwelt investieren.
 
Ich erinnere mich noch an die strahlenden Augen der Menschen, als ich mir während meiner Sommertour 2018 viele Projekte anschauen konnte. Die Botschaft, die mir immer wieder mit auf den Weg gegeben wurde, war sehr eindeutig: So ein Programm, so eine unbürokratische Förderung ist genau das, was wir hier vor Ort brauchen. Diese Bitte war mehr als verständlich, da die Menschen ja schon lange darauf gewartet hatten. In wenigen Monaten wurden viele kleine Summen in den Naturschutz und für den Erhalt der Artenvielfalt in den Bereichen Natur- und Gewässerschutz investiert.
 
2019 startete die Artensofortförderung. In einem Jahr unterstützten wir 93 Vorhaben für den Naturschutz und 45 Vorhaben für den Gewässerschutz. Auch in den Jahren 2020 und 2021 stehen wieder pro Jahr 5 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. Der Bedarf ist weiterhin sehr groß. Schon jetzt zur Jahresmitte haben uns schon so viele Anträge erreicht, dass wir uns sicher sind die veranschlagten 5 Millionen auch ausgeben zu können. Für 2020 kann es also für weitere Anträge knapp werden. Aber natürlich nimmt das zuständige Referat Ihre Anträge sowohl für 2020 als auch für 2021 unter der Kontaktadresse ASF-2019@mule.sachsen-anhalt.de gern entgegen.
 
Weiter unten im Newsletter werden ein paar Projekte exemplarisch vorgestellt. Sie erhalten die Lebensräume von seltenen Tieren und Pflanzen in unserem Land, und verschönern damit auch unsere Sonntagsausflüge, Wochenendtrips...
 
Herzliche Grüße

Ihre
Prof. Dr. Claudia Dalbert
Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt

 Weitere Informationen: https://lsaurl.de/sofortistsofort

Einladung zum Heimatgespräch

Vor Ort wissen die Menschen am besten, was gut für sie ist und welche Unterstützung sie für die Umsetzung ihrer Ideen brauchen. Das Landwirtschaftsministerium möchte in Erfahrung bringen, welche Unterstützung sowohl die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum als auch die vielen Akteure vor Ort (Vereine, Bürgerinitiativen, Verbände, Unternehmen) in Zukunft brauchen, damit ihre Dörfer und Gemeinden lebenswert und liebenswert bleiben.

Das erste Heimatgespräch findet am 15. Juli 2020 im Altmarkkreis Salzwedel statt. Von 12.30 bis 15.30 Uhr werden der Ministerin Projekte der Artensofortförderung rund um Salzwedel vorgestellt. Die Teilnahme ist möglich.

 Weitere Informationen: https://lsaurl.de/GeileHeimat

Blühwiesen und Fledermauskästen im Naturpark Dübener Heide

Anfang Juni trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Trägervereine der Naturparke in Sachsen-Anhalt zu einem Arbeitsgespräch im Naturpark Dübener Heide mit Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert. Nach dem Treffen ging es hinaus in die Natur: Die Ministerin konnte sich vor Ort von einem erfolgreichen Projekt der Artensofortförderung 2019 überzeugen. Mit einem Fördervolumen von 18.000 Euro wurden ein Kleingewässer entschlammt, Blühwiesen angelegt und Fledermauskästen angebracht.

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BUND: Wenn`s schnell gehen muss - Artensofortförderung!

Die Bestände der Kreuzotter (Vipera berus) sind landesweit in den letzten Jahren rapide zurückgegangen. Die Art gilt als stark gefährdet und steht kurz vor dem Aussterben.  Am Grünen Band zwischen Arendsee und Bömenzien befindet sich der einzige Bereich im nördlichen Sachsen-Anhalt, in welchem es derzeit noch Nachweise der Schlangenart gibt. Ein Restvorkommen! Diesen Bestand gilt es nun zu schützen. Deshalb hat sich der BUND Sachsen-Anhalt e. V., und hier speziell die Koordinierungsstelle Grünes Band, am Landesprogramm Artensofortförderung beteiligt

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Landschaftspflegeverband Merseburg-Querfurt e.V.

Auch im Jahr 2019 konnte hier mit Hilfe der Fördermöglichkeiten des Landes erneut 30 Kopfweiden geschnitten werden. Kopfweiden sind wichtige Bestandteile des Biotopverbundes und dienen der Verbesserung und Erhaltung bestehender Beziehungen von Biotopverbundelementen untereinander. Bis zu 200 Tierarten können von intakten Kopfweidenbeständen abhängig sein.

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Youtube-Rückblick

Das Umweltsofortprogramm war ein einzigartiges Projekt in Sachsen-Anhalt. 10 Mio. EUR konnten für Naturschutz und Gewässer in kürzester Zeit umgesetzt wurden. 139 Maßnahmen vergrößern nun nicht nur den Artenreichtum sondern verschönern auch immer  das Umfeld. Damit war und ist es ein Riesenerfolg.Den vielen, vielen Menschen vor Ort ist es zu verdanken, dass das Umweltsofortprogramm nicht nur Wille auf dem Papier blieb, sondern mit dem Ehrgeiz der einzelnen Vereine, Verbände und Verwaltungen auch wirklich umgesetzt werden konnte.

Im Sommer 2018 hat sich Umweltministerin in ihrer Sommertour ca. 30 Projekte in vier Tagen angeschaut. Während dieser Reise wurde sie von einer Handykamera begleitet, damit dieser kleine Film entstehen konnte.

 Zum Video: weiter

Stellenausschreibungen

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt bietet interessante Tätigkeiten im öffentlichen Dienst an. Genauere Informationen sind in den einzelnen Stellenausschreibungen zu finden.

Folgende Stelle ist im Ministerium derzeit zu besetzen:

  • Sachbearbeiter/in (m/w/d) „Biodiversität / Umwelt- und Naturschutz; Natura 2000 im Wald“ (Frist: 13.07.2020)

 

Folgende Stellen sind im nachgeordneten Bereich derzeit zu besetzen:


Landesamt für Umweltschutz

  • Sachbearbeitung (m/w/d) Zentrale Vergabestelle (Frist: 06.07.2020)
  • Sachbearbeitung (m/w/d) "Grundsatzangelegenheiten, Landschaftsentwicklung, Kontrollaufgaben des Artenschutzes/CITES" (Frist: 02.07.2020)
  • Hausmeister/-in (m/w/d) (Frist: 02.07.2020)

Landesforstbetrieb

  • Sachbearbeitung (m/w/d) Naturschutz/Natura2000 (Frist: 20.07.2020)

Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe

  • Fachbereichsleitung (m/w/d) "Bereich Nord, Wasserwirtschaft" (Frist: 03.07.2020)

Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau 

  • Schulsekretär (m/w/d) (Frist: 03.07.2020)
  • Fachschullehrer (m/w/d) für Betriebs- und Unternehmensführung und Englisch in der Erwachsenenbildung (Frist: 10.07.2020)
  • Fachschullehrer (m/w/d) für Landwirtschaft - Pflanzenproduktion, ökologischer Landbau, Umweltschutz und Landschaftspflege (Frist: 10.07.2020)

Landeszentrum Wald

  • Forstwirtschaftsmeister (m/w/d) (Frist: 24.07.2020)

Alle Stellenausschreibungen und noch weitere des nachgeordneten Bereichs finden Sie HIER

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 1950
E-Mail: pr(at)mule.sachsen-anhalt.de