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Dürrehilfe: Land und Bund geben insgesamt 60 Millionen Euro

Kabinett beschließt Kofinanzierung weiterer Bundesmittel

Das Jahr 2018 war für die Landwirtschaft durch eine extreme Trockenheit eine enorme wirtschaftliche Herausforderung. Mit den „Dürrehilfen“ des Bundes und des Landes werden in ihrer Existenz gefährdete Betriebe finanziell unterstützt. Sachsen-Anhalt zahlt auf Antrag seit Dezember letzten Jahres schon Abschläge der Hilfen aus.

Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert erklärte heute: „In Sachsen-Anhalt gingen 750 Anträge auf Dürrehilfe ein. Mit großen Anstrengungen haben wir es geschafft, schon in 2018 über 20 Millionen Euro an Dürrehilfen an existenzgefährdete Betriebe auszuzahlen. Das war insbesondere für die Landwirtinnen und Landwirte, die Vieh halten, überlebenswichtig.“

Wegen der besonderen Betroffenheit Sachsen-Anhalts wurden Anfang April vom Bund weitere Mittel – zusätzlich zu den bisherigen Zusagen – in Höhe von 4,95 Millionen Euro bereitgestellt. Die Landesregierung hat deshalb heute beschlossen, die Kofinanzierung der Bundesmittel in voller Höhe aus dem Landeshaushalt bereitzustellen. Damit stehen für das Dürre-Hilfsprogramm jetzt insgesamt 60,1 Millionen Euro statt bisher 51,2 Millionen Euro zur Verfügung.

„Mit dem jetzt zur Verfügung stehenden Geld können wir die in Aussicht gestellten 50 Prozent Dürrehilfen der amtlich festgestellten Schäden fast vollständig auszahlen. Damit leisten Land und Bund einen zentralen Beitrag zur Existenzsicherung unserer Landwirtschaftsbetriebe“, fasste Ministerin Prof. Dr. Dalbert die Situation zusammen.