„Das Problem in Halle ist bald gelöst“: Umweltministerin zur DUH-Klage

Umweltpiktogramm

Magdeburg. Zur Ankündigung der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Klage auf Einhaltung der Luftqualitätswerte für Stickstoffdioxid in Sachsen-Anhalt einzureichen, sagt Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert: „Die DUH hat die Klagen angekündigt. Insofern bin ich darüber heute nicht überrascht.

Die Stadt Halle ist auf einem guten Weg und hat ihre Hausaufgaben so gut wie gemacht: Die Haupterschließungsstraße Ost wird Anfang 2019 für den Verkehr frei gegeben sein. Wir gehen davon aus, dass das Problem der zu hohen Stickstoffoxid-Werte in der Paracelsusstraße dann gelöst ist. (Das alles haben wir der DUH mitgeteilt.) In Halle gibt es derzeit keine andere umsetzbare Alternative, um die Schadstoffbelastung zu senken. Verschiedene weitere Maßnahmevorschläge lagen auf dem Tisch, wurden geprüft und haben sich als nicht effektiv erwiesen.

Hier zeigt sich auch: Der Dieselbetrug der Automobilindustrie fällt zu Lasten unserer Kommunen, die nun den schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Und zu Lasten der Autofahrenden, die eigentlich ein klimafreundliches Auto kaufen wollten und eine Schadstoffschleuder bekommen haben. Deshalb wiederhole ich den Appell an die Bundesregierung, die Autokonzerne zu Nachrüstungen bei den Dieselfahrzeugen zu verpflichten.

Klar ist auch: der Gesundheitsschutz der Menschen steht an oberster Stelle. Die Stickstoffoxide können krank machen. In epidemiologischen Studien ist ein Zusammenhang zwischen einer auch nur kurzfristigen Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) und der Zunahme der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der Sterblichkeit in der Bevölkerung beobachtet worden.“

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Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt

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