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Gefahr beim Betreten des Waldes wegen Unwetterschäden

Nach den großen Unwetterschäden gilt es die öffentliche und forstliche Infrastruktur wiederherzustellen. Waldbesuchenden wird dringend davon abgeraten, Waldflächen außerhalb von Wegen zu betreten, da im Kronenbereich noch Astabbrüche, angeschobene Bäume und andere Gefahrenquellen vorhanden sein können. Eindringlich wird Waldbesitzenden empfohlen die Aufarbeitung von Wurf- und Bruchschäden durch professionelle Fachkräfte oder Fachfirmen auszuführen. Die Selbstwerbung im Rahmen der Brennholzwerbung sollte in solchen Bereichen nicht erfolgen. Gerade in Wäldern, die Windwurf- und Bruchschäden aufwiesen, waren in der Vergangenheit schwere und tödliche Unfälle zu verzeichnen.


Hintergrund:
Am vergangenen Donnerstag (22.06.2017) trat in Sachsen-Anhalt ein schweres Unwetter auf. Dabei kam es in Sachsen-Anhalt, besonders in den Regionen des Tieflands, zu erheblichen Schäden. Neben den Schäden im urbanen und öffentlichen Raum sind in den Wäldern des Landes einige Schäden zu verzeichnen. Aus dem Landeswald werden nach einer ersten Einschätzung circa 40.000 Festmeter geschädigtes Holz veranschlagt. Die Schäden im Wald konzentrieren sich im Wesentlichen auf Einzelwürfe und Einzelbrüche. Lokal sind teilweise größere Schäden, die den Charakter einer Bestandsauflösung tragen, zu verzeichnen (Beispiel Abbildung).

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 01
E-Mail: Poststelle(at)mule.sachsen-anhalt.de