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Runder Tisch „Kleingärten“

Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert löst ihr im Juni 2018 in der Landtagsdebatte zum Kleingartenwesen gegebenes Versprechen ein und hat heute zu einem Runden Tisch in das Ministerium eingeladen, um gemeinsam mit Vertretern des Landesvorstandes des Verbandes der Gartenfreunde Sachsen-Anhalt e.V., des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr und des Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands nach passenden Lösungen für leerstehende Kleingärten zu suchen.

Ministerin Dalbert sagte: "Kleingartenanlagen sind ein unverzichtbarer Teil der Lebenskultur und grünen Infrastruktur in Sachsen-Anhalt. In diesen Rückzugsflächen sind schon heute mehr Insekten und Pflanzen zu finden als auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Es lohne jede Mühe, diese Oasen zu erhalten."

Sie sprach sich für die Gewinnung neuer Pächter und gegen den Rückbau der Gärten aus. Regionale Förder- und Entwicklungskonzepte für Kleingärten müssten erstellt werden, um der wichtigen Rolle der Gärten hinsichtlich Biodiversität, Klimaschutz, Angebote für junge Familien, Schulgärten und Integration gerecht zu werden.

Sachsen-Anhalt ist hinsichtlich des Leerstands bei Kleingartenanlagen das am stärksten betroffene Bundesland. Gründe dafür sind die Überhänge an Kleingärten aus DDR-Zeiten, der demografische Wandel und die Altersstruktur der Mitglieder des Kleingartenverbandes. Von den 114.237 Kleingärten in Sachsen-Anhalt stehen etwa 22.000 leer. Am stärksten sind Kleingartenanlagen in ländlichen Regionen einschließlich der kleinen und mittleren Städte betroffen.

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 01
E-Mail: Poststelle(at)mule.sachsen-anhalt.de