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Willingmann bei Einweihung des "Gläsernen Kraftwerks" in Wernigerode

Nach der "gläsernen" Dampflokwerkstatt der Harzer Schmalspurbahnen haben die Stadtwerke Wernigerode am Mittwoch ihr neues "gläsernes Blockheizkraftwerk" im Beisein von Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann feierlich eingeweiht. Das neue erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) arbeitet energieeffizient und vermindert Treibhausgas- und Schadstoffemissionen. Es versorgt in Zukunft das Krankenhaus, die Innenstadt und das neue Rathaus mit Strom und Wärme. Die Stadtwerke haben fünf Millionen Euro in den Bau des Kraftwerks investiert.

"Mit der Errichtung des Blockheizkraftwerks ist es den Stadtwerken Wernigerode nicht nur gelungen, einen Beitrag zur effizienteren Nutzung von Energie und Verminderung der Treibhausgasemissionen zu leisten. Sie haben darüber hinaus einen weiteren echten "Hingucker" für Touristen geschaffen, die Wernigerode besuchen", betonte Willingmann. "Das stärkt die Tourismus-Destination Wernigerode und schafft zugleich noch mehr Aufmerksamkeit für die Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel."

Besonderes Highlight des neuen BHKW-Gebäudes ist die große straßenseitige Glasfassade. Diese ermöglicht interessierten Bürgern und Touristen einen spannenden Blick in das Innere des Kraftwerkes. An das Gebäude schließen sich zwei Wärmespeicher mit je 100.000 Liter Fassungsvolumen an, die es gestatten, die erzeugte Wärme genau für die Zeiten effizient bereitzustellen, in denen der Bedarf am größten ist.

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