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Aktuelles

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor Risiken durch Chemikalien müssen chemische Stoffe bei der EU-Chemikalienbehörde ECHA registriert sein.

AskREACH - App mit Informationen für Verbraucher über Schadstoffe

„AskREACH“ – „Fragen Sie REACH“ ist eine kostenlose App des UBA, um über besorgniserregende Substanzen in Alltagsprodukten zu informieren. In einem europäisches Pilotprojekt geben Unternehmen Informationen über Schadstoffe in ihren Alltagsprodukten an.

Mit Hilfe der „AskREACH - App“ können schnell, unkompliziert und kostenlos Auskünfte über die möglichen Gefahren und Informationen zu besorgniserregenden Substanzen (SVHC) abgefragt werden. Lieferanten (Hersteller, Importeur, Händler) übermitteln ihre Produktinformationen und Stoffdaten zum Produkt (Erzeugnis) in die Datenbank der App. Ist ein Produkt nicht in der Datenbank aufgeführt, kann eine Anfrage zur Produktinformation direkt über die App an den Lieferanten gestellt werden.

Informationspflichten nach REACH werden so bis zum Endverbraucher übermittelt. Ziel des europäischen Pilotprojektes ist es, durch die Nutzung der „AskREACH - App“ eine bessere Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung über besorgniserregende Substanzen in ihren Alltags- und Konsumgütern zu erreichen.

Weitere Informationen und Ziele zur “AskREACH – App“ finden Sie unter:

·        Ask reach (englisch)

·        Flyer mit Erläuterungen (englisch)

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EU-Datenbank SCIP für besonders besorgniserregende Stoffe

Die Europäische Chemikalienbehörde ECHA hat mit der SCIP-Datenbank eine neue Informationsplattform für besonders besorgniserregende Stoffe in Produkten zur Verfügung gestellt. Sie wurde auf der Grundlage der EU-Abfallrahmenrichtlinie entwickelt und ergänzt die Mitteilungs- und Meldepflichten nach der REACH-Verordnung für Stoffe auf der Kandidatenliste. Für Abfallentsorgungsunternehmen stellt sie Informationen zur Verfügung, um das Abfallmanagement zu verbessern und die Erzeugung gefährlicher Abfälle zu verringern. Auch Verbraucher können Einsicht über gefährliche Chemikalien in Produkten erhalten.

Ab dem 5. Januar 2021 sind Lieferanten, Produzenten, Importeure und Händler zur Meldung von Erzeugnissen mit einem Gehalt von über 0,1 % besonders besorgniserregender Stoffe verpflichtet. Arbeitshilfen zur Ermittlung der Betroffenheit hat das Netzwerk REACH Baden-Württemberg veröffentlicht.

Weitere Informationen:

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Ausnahmezulassung für bestimmte Desinfektionsmittel in der Corona-Krise, Stand 05.10.2020

Infolge der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland wird erneut eine zunehmende Nachfrage nach Desinfektionsmitteln zur Verhütung von COVID-19-Infektionen erwartet. Um auch nach dem außer Kraft treten der Allgemeinverfügung vom 09. April 2020 (in der Fassung vom 15. April 2020) die Herstellung und das Bereitstellen auf dem Markt von zusätzlichen Händedesinfektionsmitteln zu ermöglichen, wurde von der Bundesstelle für Chemikalien (BfC) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung vom 16. September 2020 umfasst die „Zulassung 2-Propanol-haltiger und Ethanol-haltiger Biozidprodukte zur hygienischen Händedesinfektion zur Abgabe an und Verwendung durch Verbraucher und berufsmäßige Verwender aufgrund einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit“ und tritt am 7. Oktober 2020 in Kraft.
Die Allgemeinverfügung und die dazugehörigen FAQ finden Sie hier.

Die Verfahrensweise im Land Sachsen-Anhalt ist den ergänzenden Informationen des Landes Sachsen-Anhalt zur Ausnahmezulassung für Händedesinfektionsmittel durch die Bundesstelle für Chemikalien (BfC) zu entnehmen. Diese wurden gemeinsam vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE), dem Landesamt für Umweltschutz (LAU) und dem Landesverwaltungsamt (LVwA) herausgegeben.

Danach haben Unternehmen, insbesondere Unternehmen der chemischen Industrie, die im Rahmen der Allgemeinverfügung erstmals beabsichtigen Desinfektionsmittel herzustellen und in Verkehr zu bringen, beim LVwA vorab bzw. fortlaufend folgende Unterlagen einzureichen:  

o          Welche Produkte werden in welchen Mengen an wen geliefert?

o          Rezepturen der in Verkehr gebrachten Produkte

o          Nachweis der Qualitäten der eingesetzten Rohstoffe

o          Kopie der Etiketten

o          Sicherheitsdatenblatt der Produkte

Diese Verfahrensweise gilt für die Herstellung von Desinfektionsmitteln im Rahmen der derzeit aktuellen Allgemeinverfügung vom 16. September 2020.

ACHTUNG:

Die Allgemeinverfügung vom 02.04.2020 zur Ausnahmezulassung von Oberflächendesinfektionsmitteln ist am 30. September 2020 außer Kraft getreten!

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Neues Jahr – Neue Anforderungen zum Stichtag 1. Januar 2020

Seit dem 1. Januar 2020 gelten für die REACH-Registrierung neue Anforderungen, die bei Nanomaterialien zu beachten sind.

Registranten müssen nun zusätzliche Informationen über Nanomaterialien zur Verfügung stellen, wenn sie Nanoformen von Stoffen herstellen oder in die EU importieren, welche der Registrierungspflicht im Rahmen von REACH unterliegen. Die Europäische Chemikalienbehörde ECHA bietet den betroffenen Unternehmen Hilfestellung. Es stehen aktualisierte Leitlinien zur Verfügung, die die Registranten bei der Erfüllung der ab dem 1. Januar 2020 geltenden neuen Anforderungen unterstützen sollen.

Weitere Informationen zum Thema "Chemikalienrechtliche Anforderungen an Nanomaterialien" finden Sie unter:

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Formaldehyd in Holzwerkstoffen und Möbeln

Welche Auswirkungen hat die europäische Formaldehyd-Beschränkung unter REACH auf die Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV)? Was ist Formaldehyd und warum ist es in Holzwerkstoffen und Möbeln enthalten? Welche Anforderungen müssen importierte Holzwerkstoffe und Möbel einhalten?

Diese und weitere Fragen (FAQ) beantwortet das Umweltbundesamt auf seiner Internetseite.

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Formaldehyd "kann Krebs erzeugen"

Bislang erfolgte die Einstufung von Formaldehyd in der EU als "kann vermutlich Krebs erzeugen". Dies entspricht der Kategorie 2 der CLP-Verordnung.

Aufgrund neuer Erkenntnisse (Juni 2014) erfolgte eine Neubewertung der Einstufung dieses gesundheitsschädlichen Stoffes nunmehr in die Kategorie 1 B gemäß CLP-Verordnung als "kann Krebs erzeugen".

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Marktüberwachung

Die Europäische Union hat am 25. Juni 2019 die Verordnung (EU) Nr. 2019/1020 über Marktüberwachung und die Konformität von Produkten veröffentlicht. Diese Verordnung ist in den EU-Mitgliedsstaaten unmittelbar geltendes Recht. Sie regelt detailliert, wie die Behörden die Marktüberwachung durchzuführen haben. Es besteht das Ziel, in der Europäischen Union einen freien und fairen Warenverkehr zu sichern. Außerdem soll gewährleistet sein, dass alle hier hergestellten oder hierher importierten Produkte den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Europäischen Union entsprechen. Diese Harmonisierungsrechtsvorschriften sind im Anhang I der Verordnung zu finden. Neben der REACH-Verordnung sind alle weiteren wesentlichen Rechtssetzungen der Europäischen Union im Bereich Chemikaliensicherheit enthalten.

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Referat Kreislaufwirtschaft, Chemikaliensicherheit und allgemeiner Gesundheitsschutz


Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt

Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 01
E-Mail: Poststelle(at)mule.sachsen-anhalt.de

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