Luftreinhaltung

Sachsen-Anhalt gehörte Anfang der 90er Jahre noch zu den Bundesländern mit extrem hoher Luftverschmutzung. Die Luftqualität im Land hat sich jedoch in den letzten Jahren erheblich verbessert. Beispielsweise ist die Schwefeldioxidkonzentration in der Luft mittlerweile so gering, dass die herkömmliche Messtechnik bereits im Bereich der Nachweisgrenze arbeitet.
Die Belastung durch Schadstoffe wie Schwebstaub, Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon dagegen geht jährlich deutlich langsamer zurück oder stagniert. Dennoch ist hier eine Verbesserung im Vergleich zu den frühen 90ern deutlich spürbar.
Eine Ursache für hohe Schadstoffkonzentrationen in der Luft ist der Straßenverkehr. Vor allem in den Städten und an stark befahrenen Straßen werden noch immer hohe Stickstoffdioxid-, Ruß- und Benzolwerte gemessen und das, obwohl Abgasreinigungstechnik und Kraftstoffqualität besser geworden sind. Motorentechnik, Autoindustrie und Verkehrsorganisation sind gefordert, auch weiterhin Anstrengungen zu unternehmen, um gesundheitsschädigende Belastungen durch den Autoverkehr zu vermindern.

Endbericht zur Studie "Grundsatzuntersuchungen zur Einrichtung von Umweltzonen in Ballungsräumen Sachsen-Anhalt"

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt hat in fachlicher Begleitung durch das Landesamt für Umweltschutz die IVU Umwelt GmbH mit Grundsatzuntersuchungen zur Einrichtung von Umweltzonen in Ballungsräumen Sachsen-Anhalts beauftragt.

Die Studie dient zur Untersuchung der Wirksamkeit von Umweltzonen in Ballungsräumen wie Magdeburg und Halle in Bezug auf die Verbesserung der Luftqualität.

Sie sollte Aufschluss geben über die zu erwartende Emissions- und Immissionssituation durch die Umweltzone. Weiterhin war zu ermitteln, inwieweit die Einrichtung der Umweltzone die innerstädtischen Verkehrsströme unter Beachtung von Verkehrsverlagerungseffekten außerhalb der Umweltzone beeinflusst. Schließlich sollen die Untersuchungen der Ableitung von begleitenden verkehrsplanerischen und städtebaulichen Maßnahmen für die Einrichtung der Umweltzone dienen.

Den Endbericht „Durchführung von Grundsatzuntersuchungen zur Einrichtung von Umweltzonen in Ballungsräumen Sachsen-Anhalts“ können Sie mit Hilfe der E-Mail-Adresse: Franziska.Hanschke@mule.sachsen-anhalt.de anfordern.

Untersuchungen zu Maßnahmen für die Fortschreibung der Luftreinhalte- und Aktionsplanung der Stadt Aschersleben

Rathaus in Aschersleben

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt hat in fachlicher Begleitung durch das Landesamt für Umweltschutz die IGS mbH mit Untersuchungen zu Maßnahmen für die Fortschreibung der Luftreinhalte- und Aktionsplanung der Stadt Aschersleben beauftragt.
Für die Stadt Aschersleben wurde im Jahr 2005 ein Luftreinhalte- und Aktionsplan aufgestellt. Zur Fortschreibung dieses Luftreinhalte- und Aktionsplanes waren für die Stadt Aschersleben Verkehrsmodellierungen und Maßnahmenuntersuchungen für das Prognosejahr 2011 durchzuführen.
Hintergrund war die Reduzierung der verkehrsbedingten Zusatzbelastung insbesondere durch den Durchgangsverkehr in Aschersleben. Ziel der zu untersuchenden Maßnahmen war die Reduzierung der verkehrsbedingten Zusatzbelastung, da es in den letzten Jahren zu Überschreitungen des Feinstaubes (PM10) -Tagesmittelwertes gekommen ist.
Außerdem sollten zur sicheren Einhaltung der Feinstaub-Grenzwerte durch Immissionsmodellierungen die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Feinstaubbelastung für das gesamte Hauptverkehrsstraßennetz in der Stadt Aschersleben untersucht werden.
Den Ergebnisbericht „Untersuchungen zu Maßnahmen für die Fortschreibung der Luftreinhalte- und Aktionsplanung der Stadt Aschersleben“ können Sie mit Hilfe E-Mail-Adresse: Franziska.Hanschke@mule.sachsen-anhalt.de anfordern.

Endbericht zur Studie "Grundsatzuntersuchungen zur Einrichtung von Umweltzonen in Ballungsräumen Sachsen-Anhalt"

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt hat in fachlicher Begleitung durch das Landesamt für Umweltschutz die IVU Umwelt GmbH mit Grundsatzuntersuchungen zur Einrichtung von Umweltzonen in Ballungsräumen Sachsen-Anhalts beauftragt.
Die Studie dient zur Untersuchung der Wirksamkeit von Umweltzonen in Ballungsräumen wie Magdeburg und Halle in Bezug auf die Verbesserung der Luftqualität.
Sie sollte Aufschluss geben über die zu erwartende Emissions- und Immissionssituation durch die Umweltzone. Weiterhin war zu ermitteln, inwieweit die Einrichtung der Umweltzone die innerstädtischen Verkehrsströme unter Beachtung von Verkehrsverlagerungseffekten außerhalb der Umweltzone beeinflusst. Schließlich sollen die Untersuchungen der Ableitung von begleitenden verkehrsplanerischen und städtebaulichen Maßnahmen für die Einrichtung der Umweltzone dienen.
Den Endbericht „Durchführung von Grundsatzuntersuchungen zur Einrichtung von Umweltzonen in Ballungsräumen Sachsen-Anhalts“ können Sie dieser E-Mail-Adresse: Franziska.Hanschke@mlu.sachsen-anhalt.de anfordern.

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Referat Lärmbekämpfung und Luftreinhaltung und
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Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt

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