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Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung

Die Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung (AEP) ist eine Vorplanung im Sinne des § 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAKG) und ein wichtiges informelles, flexibles, handlungsorientiertes und übergreifendes Planungsinstrument für die integrierte, nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume.

Erarbeitung/Durchführung und Finanzierung von AEP sowie der Maßnahmen im Rahmen einer qualifizierten Umsetzungsbegleitung abgeschlossener AEP sind mit der "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachsen-Anhalt" geregelt.

AEP werden unter aktiver Einbindung der Akteure in den ländlichen Gebieten und Mitwirkung der Öffentlichkeit erarbeitet und dienen dazu, Nutzungskonflikte, Entwicklungsmöglichkeiten und Entscheidungsbedarf in der Region unter besonderer Berücksichtigung der Agrarstruktur aufzuzeigen und konkrete Vorschläge für lokale und regionale Handlungskonzepte, umsetzbare Maßnahmen und Strategien für deren Umsetzung zu erarbeiten.

Die Erarbeitung der AEP und die Durchführung von Maßnahmen im Rahmen einer qualifizierten Umsetzungsbegleitung von AEP werden mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK-Mittel) finanziert.

Ansprechpartner hinsichtlich der AEP sind in der Regel die örtlich zuständigen Ämter für Landwirtschaft und Flurneuordnung (ÄLF).

Weitere Informationen (pdf, 2 KB)

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